
| Bundeswehrauswahl (CISM) im Golf - WM 2007 |
Herzschlagfinale bei den 4. Golf-Militärweltmeisterschaften Sun City/Südafrika, 05.10.07
Rekordteilnehmerfeld in Südafrika Bei den Golf-Militärweltmeisterschaften nahmen in diesem Jahr insgesamt 83 Spieler und Spielerinnen aus 12 Nationen von vier Kontinenten teil. Dies stellt einen neuen Teilnehmerrekord dar. Zugleich konnte festgestellt werden, dass in dieser noch jungen militärischen Sportart die Leistungsdichte seit der WM 2006 sprunghaft gestiegen ist. Spannung pur bis zum letzten Schlag Nach einigem Auf und Ab lag die deutsche Herrenmannschaft knapp vor Canada und Dänemark nach 3 Wertungsrunden auf einem beachtlichen 4. Platz. Dieser Vorsprung war jedoch nach drei gespielten Löchern am Finaltag rasch aufgebraucht und nach der 9. Spielbahn führte der Südafrikaner Ivan Henrico mit einem Schlag vor Fabian Grotz. Auf Platz 3 nach vorne gespielt hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits der Niederländer Vincent Hubert. Nach dem 12. Loch führte Fabian Grotz wieder mit einem Schlag vor dem Südafrikaner. Der Niederländer schloss zu diesem Führungsduo weiterhin auf und lag nur noch zwei Schläge hinter Henrico. Alle weiteren Spieler hatten zu diesem Zeitpunkt nichts mehr mit dem Ausgang zu tun.
Dieser Mut zum Risiko wurde leider nicht belohnt. Vielleicht keine vier Meter zu lang flog der Ball, direkt über die Fahne hinweg, auf den hinteren Teil des Inselgüns, sprang noch zweimal auf, bevor er im Wasser verschwand.
Nachdem jedoch der Südafrikaner seinen Eagle Put zu lang ließ und am Ende nur das Par spielte, hatte Grotz am Ende noch einmal die Chance gleich zu ziehen, schob jedoch seinen Par Put auf der Kante tanzend am Loch vorbei. Entscheidung im Stechen So musste der neue Militärweltmeister am ersten Extraloch (erneut die 18. Bahn) gefunden werden.
Dank der Mannschaft Abschließend möchte sich die Mannschaft noch bei allen Unterstützern und Förderern bedanken. Besonderer Dank gilt dem Deutschen Golf Verband, dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft e.V. und dem Ausrüster AGON.
Die deutschen Teilnehmer dürfen durchaus mit sich zufrieden sein (v.l.n.r.) |